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Saarbrücker Zeitung 23.02.2017



 















SPD stärkste Kraft in Freisen

Absolute Mehrheit für Sozialdemokraten – FWG mit drei Sitzen – CDU verliert deutlich

Absolute Mehrheit für die SPD, massive Verluste für die CDU. Und mit den Freien Wählern ein Neuling im Gemeinderat, der auf Anhieb 10,5 Prozent schaffte. Das ist das Ergebnis der Wahl in Freisen. Die Grünen sind nicht mehr im Rat, waren aber auch nicht angetreten. (Veröffentlicht am 27.05.2014) Melanie Mai

Freisen. Drei Sitze im Rat, und das auf Anhieb. „Weltmeisterlich“, nennt das Gerd-Peter Werle, der Spitzenkandidat der Freien Wähler Freisen. Gehofft hatte er auf einen Sitz, schließlich gibt es die FWG erst seit einem halben Jahr. „Wir sind megamäßig überrascht“, sagt Werle. Dennoch sieht er die Wahl mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn trotz der mehr als zehn Prozent, die seine Wählervereinigung erreichte, habe sie das Wahlziel nicht erreicht: „Wir wollten eine absolute Mehrheit verhindern.“

Über die absolute Mehrheit freut sich die SPD. Sie hat zwei Sitze hinzugewonnen und stellt nun 14 Räte. Spitzenkandidat und Bürgermeister Karl-Josef Scheer will nicht zu überschwänglich sein. Er spricht von einem „guten Wahlergebnis“. Und betont: „Die absolute Mehrheit wird aber nicht zu Überheblichkeit führen, wir wollen weiter Sachpolitik machen.“ Gerechnet habe er mit 13 Sitzen, dass es nun 14 geworden seien – „umso besser“. Er sieht zwar einen kleinen „Bürgermeister-Bonus“, aber auch die Arbeit der SPD gewürdigt.

Abgestraft wurde hingegen die CDU. Sie hat nach „Jahrzehnten“, wie es Spitzenkandidat Christoph Rudolphy ausdrückt, die absolute Mehrheit verloren, verfügt nur noch über zehn Sitze. Das sind vier weniger als bisher. „Die Freien Wähler haben uns viele Stimmen gekostet“, sagt Rudolphy. Daher habe die CDU ihr Ziel, stärkste Fraktion zu bleiben, verpasst. Die Enttäuschung sei entsprechend groß.

Rudolphy kündigt an, künftig der SPD und dem Bürgermeister „noch mehr als bisher auf die Finger schauen“ zu wollen. Und: „Wir müssen überlegen, was wir personell und organisatorisch verändern.“